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Aggressive Konzernsteuerplanung – Sind Änderungen im Tax Compliance-Prozess notwendig?

Kreative Steuerplanung profitabler Weltkonzerne stoßen bei Öffentlichkeit und Politik regelmäßig auf wenig Sympathie. Obwohl körperschaftlich organisierte Unternehmen einen hohen Teil zum Steueraufkommen beitragen, wird es mehr und mehr zur Reputationsfrage, wie sehr Unternehmen legale Steuerschlupflöcher nutzen oder aber Angebote zur Zusammenarbeit mit den Finanzverwaltungen annehmen wollen. Diese Entwicklungen zwingen dazu, interne Modelle in der Tax Compliance anzusehen und gegebenenfalls zu adaptieren.
Von Reinhold Pumpler
05. September 2013 / Erschienen in Compliance Praxis 3/2013, S. 38
Derzeitige Rahmenbedingungen und Definition von aggressiver Steuerplanung Starbucks zahlt freiwillig – nach harscher Kritik in der britischen Öffentlichkeit – trotz steuerlichen Verlustes zehn Millionen Pfund an die britische Finanzverwaltung. 1 Ein Beispiel für misslungenes Steuer-Compliance-Management? Der Begriff „Steuer-Compliance“ umfasst die Pflicht Steuergesetze einzuhalten, die für das Unternehmen gelten. 2 „Tax Compliance“ stellt einen Teilbereich des Compliance-Systems eines Unterne...

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