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Das Stockholm-Syndrom in der Compliance-Abteilung

Wie kommt es, dass wir für manche Kollegen oder Vorgesetzten, die Grenzen immer wieder überschreiten, Verständnis aufbringen? Weshalb haben wir für offensichtliches Fehlverhalten Rechtfertigungen bei der Hand oder sehen darüber hinweg, wenn in gewissen Situationen Bestimmungen einfach ignoriert werden? Vergleichen lässt sich dieser Mechanismus mit dem bekannten Stockholm-Syndrom. Einzelne wie auch ganze Abteilungen können sich aus der geistigen Geiselnahme durch unredliche Mitarbeiter aber durchaus befreien.
Von Dipl.-Kfm. Thomas Schneider
03. März 2014 / Erschienen in Compliance Praxis 1/2014, S. 24
Am 23. August 1973 erfolgte ein Banküberfall auf eine Stockholmer Bank mit anschließender Geiselnahme. Die Geiseln konnten nach fünf Tage befreit werden. Nach Beendigung der Geiselnahme zeigten die Opfer keinen Hass gegenüber den Geiselnehmern, im Gegenteil: Sie waren ihnen sogar dafür dankbar, freigelassen worden zu sein. Zudem baten die Geiseln um Gnade für die Täter und besuchten sie im Gefängnis. Das Verhalten wurde unter dem Begriff des „Stockholm-Syndroms“ weltweit bekannt und auch in a...

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