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UK-Finanzaufsicht FSA ist Geschichte

Die britische Finanzmarktaufsichtsbehörde Financial Services Authority (FSA) hat ihre Tätigkeit mit 1. April 2013 beendet. Sie wurde durch die beiden Nachfolgeorganisationen Financial Conduct Authority (FCA) und Prudential Regulation Authority (PRA) abgelöst.
Von Redaktion
03. April 2013

Die neue Behörde Prudential Regulatory Authority (PRA) gehört zur Bank of England und soll Unternehmen mit komplexen Risiken in ihren Bilanzen wirksam regulieren. Im Vordergrund steht das Ziel, die Stabilität des britischen Finanzsystems zu gewährleisten. Insgesamt unterstehen der PRA 1.700 Finanzunternehmen wie Banken, Bausparkassen, Versicherer und größere Investmentfirmen.

Die PRA arbeitet eng mit der Financial Conduct Authority (FCA) zusammen, die ihrerseits kein Teil der Bank of England ist. Die FCA soll garantieren, dass der Finanzdienstleistungssektor im Sinne der Interessen aller Verbraucher und Marktteilnehmer handelt. Sie überwacht jene Finanzdienstleiser, die nicht von der PRA erfasst sind, wie etwa Vermögensverwalter oder unabhängige Finanzberater.
Nach Informationen der Neuen Zürcher Zeitung greifen beide Institutionen weitgehend auf dasselbe Personal zurück.

Die FSA wurde 1998 von der damaligen Labour-Regierung gegründet und nahm im Dezember 2001 ihren Vollbetrieb auf. 2010 beschloss die britische Regierung das Ende der Behörde. Die Politik warf der Behörde vor, in der Finanzkrise falsch gehandelt zu haben.

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(KP)

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