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Treffen osteuropäischer Bankaufseher in Wien

Auf Einladung der Finanzmarktaufsicht FMA findet dieser Tage in Wien die 25. BSCEE Konferenz statt. Kapitalmarktaufseher aus Ost- und Südosteuropa werden unter anderem über Nachhaltigkeit von Geschäftsmodellen und Basel III diskutieren.
Von Redaktion
23. April 2012

Von 23. bis 26. April 2012 wird in Wien die 25. Jahreskonferenz der „Group of Banking Supervisors from Central and Eastern Europe“ (BSCEE) abgehalten.

Der BSCEE gehören die Bankaufsichtsbehörden aus 22 Staaten Zentral-, Ost-, und Südosteuropas an. Die FMA ist dieser Gruppe 2008 beigetreten und hat seit 1. Jänner 2012 den Vorsitz inne.

Zentrales Thema der Konferenz ist „Cross-border cooperation – theory versus practice“, bei dem die FMA insbesondere ihr Maßnahmenpaket zur Stärkung der Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle international tätiger österreichischer Banken präsentieren und diskutieren wird. Weiteres Thema ist „Basel III – the road ahead“.

Die Bedeutung des zentral-, ost-, und südosteuropäischen Marktes für österreichische Banken belegen einige Kennzahlen. So sind österreichische Institute mit insgesamt 68 Tochterbanken in diesem Wirtschaftsraum tätig. Ende 2011 hatten diese zusammen einen Marktanteil von 12,3 Prozent. Das entspricht einer aggregierten Bilanzsumme von rund 270,1 Milliarden Euro.

Die BSCEE Gruppe wurde 1991 gegründet. Zu ihren Mitgliedsländern zählen neben Österreich die Länder Albanien, Weißrussland, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Mazedonien, Moldawien, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Montenegro, Slowakei, Slowenien und Ukraine. Auf dieser Konferenz tritt Armenien bei.

(PM, kp)

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