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OMV Petrom: Kartellermittlungen in Rumänien

Die rumänische Wettbewerbsbehörde geht mutmaßlichen Kartellvergehen am rumänischen Treibstoffmarkt nach. Auch die OMV-Tochter OMV Petrom ist von den Untersuchungen betroffen.
Von Redaktion
16. November 2011

Wie die OMV heute mitteilten, hat die rumänische Tochter OMV Petrom eine Stellungnahme von der dortigen Kartellbehörde erhalten. Es geht um ein mutmaßliches kartellrechtliches Vergehen im Rahmen der Rücknahme des Tankstellenprodukts „Eco Premium“ vom rumänischen Treibstoffmarkt. Der Vorwurf betreffe auch wesentliche Mitbewerber am dortigen Markt, heißt es in der Mitteilung.

Bevor die Behörde Untersuchungsergebnisse inklusive möglicher Strafzahlungen veröffentlicht, bekommen OMV Petrom und die anderen involvierten Unternehmen Gelegenheit, eine Stellungnahme abzugeben und eine Anhörung bei der Wettbewerbsbehörde zu absolvieren. Gemäß den Bestimmungen des Kartellrechts kann eine Strafzahlung bis zu maximal zehn Prozent des Umsatzes betragen.

OMV Petrom: Vorwürfe nicht gerechtfertigt

OMV Petrom hält die erhobenen Anschuldigungen für nicht gerechtfertigt und wird „alle erforderlichen Maßnahmen setzen, um sicherzustellen, dass ihre Position in der Entscheidung der Wettbewerbsbehörde korrekt dargestellt wird.“

Zur Zeit des mutmaßlichen Vergehens habe Eco Premium laut OMV einen Marktanteil von rund zwei Prozent auf dem rumänischen Treibstoffmarkt gehabt: Die Entscheidung, Eco Premium vom Markt zu nehmen, sei auf Grund umweltbedingter und ökonomischer Erwägungen unter Berücksichtigung der Interessen der Konsumenten getroffen worden.

Quelle: OMV

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