Navigation
Seiteninhalt

Neue EU-Leitlinien zur Berechnung kartellrechtlicher Schadenersatzansprüche

Durch Kartelle verursachte Schäden sind nicht leicht zu berechnen. Dies gilt für unmittelbare Abnehmer, aber noch mehr für mittelbare. Nun hat die Europäische Kommission Leitlinien zur „Schätzung des Teils des auf den mittelbaren Abnehmer abgewälzten Preisaufschlags“ veröffentlicht. Der nicht rechtsverbindliche Leitfaden soll Gerichten als Anhaltspunkt zur Schadensberechnung dienen. Ob das Papier wirklich zielführend ist, bleibt abzuwarten.
Von Mag. Julia Lörincz , Sophie Weber LL.B.
02. Dezember 2019 / Erschienen in Compliance Praxis 4/2019, S. 4
Die Zahl der kartellrechtlichen Schadenersatzklagen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Nicht zuletzt geht dies auch auf die im Jahr 2014 erlassene EU-Schadenersatzrichtlinie1 zurück. Der Weg zum tatsächlichen Zuspruch von Schadenersatz war jedoch bisher steinig und lang. Grund dafür ist vor allem die komplexe Ermittlung der Schadenshöhe, die die nationalen Gerichte immer wieder vor Herausforderungen stellt. Schon die Berechnung der Höhe des Kartellschadens bei den unmittelbaren Ab...

Weiterlesen mit Premium

Das erhalten Sie als Premium-Mitglied von Compliance Praxis zum Jahrespreis von 399,- EUR (EU-Ausland 409,- EUR):

  • Portal: Zugriff auf alle Inhalte des neuen Compliance Praxis-Portals
  • Magazin: Österreichs 1. Compliance-Magazin, mit Experten-Beiträgen zu Best Practices, Management und Recht - 4x im Jahr Online und in Printform ins Haus
  • Netzwerk: Noch mehr Branchenkontakte für Ihren Vorteil: Interaktion mit Top-Experten und erfahrenen Praktikern.
Mehr Informationen zum Premium-Abo

Jetzt registrieren und Artikel sofort lesen

Sie sind bereits Premium-Mitglied?
Hier anmelden