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EU-Kommission prüft Übernahme des Musikgeschäfts der EMI-Gruppe durch Universal

Die Europäische Kommission hat nach der EG-Fusionskontrollverordnung eine eingehende Untersuchung der geplanten Übernahme des Musikgeschäfts von EMI durch die Universal Music Group eingeleitet.
Von Redaktion
26. März 2012

Die erste Marktuntersuchung der Kommission ergab, dass die geplante Übernahme in vielen Mitgliedstaaten und im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) wettbewerbsrechtliche Bedenken im Großhandel für physische und digitale Tonträger aufwerfen könnte, insbesondere weil das Unternehmen nach der Übernahme über einen großen Marktanteil und größere Marktmacht verfügen würde.

Nach dem derzeitigen Stand der Untersuchung wäre das Unternehmen nach der Übernahme fast doppelt so groß wie der nächstgrößte Wettbewerber im EWR, sodass es voraussichtlich weder durch die verbleibenden Wettbewerber auf dem Markt, noch durch die Nachfragemacht der Kunden oder das Risiko der sogenannten Musikpiraterie hinreichendem Druck ausgesetzt wäre.

In Anbetracht dieser Bedenken wird die Kommission den geplanten Zusammenschluss nun einer eingehenden Prüfung unterziehen.

Die Einleitung einer eingehenden Untersuchung greift dem endgültigen Ergebnis der Untersuchungen nicht vor. Die Kommission muss nun innerhalb von 90 Arbeitstagen (d. h. bis zum 8. August 2012) abschließend entscheiden, ob die geplante Übernahme den Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) erheblich beeinträchtigen würde.

(PM, kp)

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