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Compliance Praxis Presseschau, 27.10.

Die Compliance-Nachrichten des Tages im World Wide Web.
Von Redaktion
02. November 2011

Compliance Management

Ehemalige Manager geraten künftig häufiger in die Gefahr, für vergangene – tatsächliche oder vermeintliche – Rechtsverstöße zu haften, schreibt die FAZ. In Deutschland ist die Verjährungsfrist für die Haftung von Vorständen verdoppelt worden.

Narzissmus, Machiavellismus und subklinische Psychopathie bilden laut deutschen Wissenschaftlern die sogenannte „Dunkle Triade der Persönlichkeit“. In einer Studie wurde nun untersucht, wie sich diese Eigenschaften auf die Eignung zur Unternehmensgründung und Leistung bei der Erstellung von Businessplänen auswirkt. (derstandard.at)

Corporate Governance

Laut einer Deloitte-Studie fühlt sich nur ein Drittel der österreichischen Aufsichtsräte für seine Arbeit ausreichend entlohnt, so derstandard.at. Hohe Haftungsrisiken, öffentliche Kritik und immer strengere Regulatorien seien einige Erklärungen für den Unmut.

IP-Compliance

Die Patentvergabe an Apple in den USA für einen relativ banalen Mechanismus stößt auf Kritik. Schon jetzt seien sehr viele Elektronikkonzerne in internationale Patentstreitigkeiten verwickelt, so derstandard.at.

Antikorruption

Beamten- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat eine Dienstrechtsnovelle für 2012 in Begutachtung geschickt, deren Schwerpunkt auf neuen Formen der Korruptionsbekämpfung liegt, berichtet diepresse.com.

In Deutschland haben Sportverbände gemeinsam mit öffentlichen Stellen Leitfäden zur sogenannten "Hospitality" entwickelt, um den drohenden Rückzug von Sponsoren zu verhindern. Ein erfolgversprechendes Modell, wie zwei Experten auf Legal Tribune Online finden.

Rohstoff-Konzerne sollen Zahlungen an Regierungen nach dem Willen Brüssels künftig offen legen. Deutsche Firmen wie ThyssenKrupp oder Wintershall dürften betroffen sein. (diewelt.de)

Die Staatsanwaltschaft Ravensburg ermittelt laut Südkuriergegen ein Vorstandsmitglied des deutschen Motorenbauers Tognum AG wegen des Verdachts der Bestechung im geschäftlichen Verkehr sowie der Untreue.

Rajat Gupta, ehemaliger Chef von McKinsey und langjähriger Freund des wegen Insiderhandels verurteilten Hedgefonds-Managers Raj Rajaratnam hat sich gestern der New Yorker Polizei gestellt und wurde nun ebenfalls angeklagt, meldet orf.at.

Datenschutz

Der Chaos Computer Club hat laut Zeit Online Aussagen des deutschen Bundeskriminalamtes, wonach aktuelle „Staatstrojaner“ sicher seien, widersprochen: Das Programm weise dieselben Mängel auf und sei ebenso angreifbar wie das alte.

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