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Compliance Praxis Presseschau, 20.03.

Die Compliance-Nachrichten des Tages im World Wide Web.
Von Redaktion
21. März 2014

Compliance Management

In einem Videointerview mit „Finance“ erklärt der Berater Andreas Pohlmann, wie ein vernünftiges Compliance-System den ADAC vor dem Desaster rund um die manipulierte Vergabe des „Gelben Engels“ hätte bewahren können.

Erstmals hat ein deutsches Gericht den Geschäftsleiter eines deutschen Unternehmens wegen eines unzureichenden Compliance-Systems auf Schadensersatz in Millionenhöhe verurteilt. Spätestens seit diesem Urteil müsse sich jedes Unternehmen ernsthaft mit der Einrichtung eines Compliance-Systems befassen, meinen Experten auf Haufe.de.

Produkthaftung

Die US-Flugaufsicht FAA will laut ORF Online künftig Zulieferer von Boeings Vorzeigeflieger 787 „Dreamliner“ stärker kontrollieren. Bei der 787 war es zu Batteriebränden gekommen.

Eine Frau verklagt den GM-Konzern wegen technischer Defekte auf mehr als 250 Mio. Euro Schadenersatz. GM soll von den Problemen bereits 2001 gewusst haben. (u.a. Spiegel Online)

Geldwäsche

Bitcoins sollten eine faire Alternative zu nationalen Währungen darstellen. Stattdessen kam es zu Geldwäsche, Hackerangriffen und einem ungeklärten Todesfall, so Format.

Insolvenzrecht

Zahlungen, die Unternehmen vor Insolvenzeröffnung an Gläubiger geleistet haben, sind unter bestimmten Voraussetzungen anfechtbar, so die „Presse“: Vor allem wer von den Problemen wusste, könne sein Geld wieder loswerden.

Kartellrecht

Für verbotene Preisabsprachen verhängt die EU-Kommission gegen sechs Autozulieferer Strafen von insgesamt fast einer Milliarde Euro. (DiePresse.com)

Antikorruption

Die Rufe nach einer Neuvergabe der Fußballweltmeisterschaft in Katar 2022 werden lauter, sollten sich die Vorwürfe bestätigen, dass bei der Vergabe Korruption im Spiel gewesen war. Das meldet die Stuttgarter Zeitung.

Der Präsident der rumänischen Wirtschaftskammer wurde laut Wirtschaftsblatt am Dienstag festgenommen, nachdem ihn die Staatsanwälte der Antikorruptionsbehörde (DNA) bei der Annahme einer Bestechungssumme von 200.000 Euro überführt hatten.

Die EU-Kommission knüpft laut „Welt“ Hilfskredite für die Ukraine in Höhe von mehr als 1,6 Milliarden Euro u.a. an Fortschritte im Kampf gegen Korruption.

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