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Compliance Praxis Presseschau, 13.8.

Von Redaktion
14. August 2019

Antikorruption

Nach Ansicht des Antikorruptionsgremiums im Europarat unternimmt Deutschland zu wenig gegen Korruption. Es ist nicht die erste Rüge des Gremiums für Deutschland, so die Deutsche Welle.

Der israelische Bergbauunternehmer Beny Steinmetz muss sich vor dem Genfer Strafgericht verantworten: Ihm werden Bestechung ausländischer Amtsträger und Urkundenfälschung vorgeworfen. Dies berichtet die Aargauer Zeitung.

Papst Franziskus hat neue Statuten für das vatikanische Finanzinstitut IOR (Institut für die religiösen Werke) erlassen, das über viele Jahre vor allem mit Korruption, Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Betrug in Verbindung gebracht wurde. (Focus online)

Arbeitsrecht

Die kürzlich geschaffene Möglichkeit eines zwölfstündigen Arbeitstags in Gleitzeit wird laut einer Umfrage bereits von 30 Prozent der Unternehmen genutzt. Arbeitszeiten würden generell immer flexibler gestaltet, heißt es außerdem laut der Studie von Deloitte, der Universität Wien und der Universität Graz. (ORF.at)

Bei der Fluglinie Lauda haben Belegschaftsvertretung und Unternehmen zu den strittigen Arbeitszeit- und Urlaubsfragen eine Einigung erzielt. Dies berichtet u.a. Die Presse.

Corporate Governance

Die beiden Vorstände des Brennerbasistunnels (BBT SE), Raffaele Zurlo und Konrad Bergmeister, sollen laut salto.bz abberufen worden sein. Ein Streit, schwere Vorwürfe und laufende Ermittlungen seien die Gründe dafür.

In den Aufsichtsrat der Deutschen Bank soll nach SPIEGEL-Informationen bald ein Vertrauter der katarischen Investoren einziehen: der frühere UBS-Vorstand Jürg Zeltner, derzeit Chef einer Bankengruppe im Besitz der Araber.

VW-Abgasaffäre

Der Verbraucherschutzverein (VSV) hat bei der WKStA Anzeige gegen die Volkswagen-Tochter Audi eingebracht. Es geht laut „Standard“ um die vom deutschen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) attestierten unzulässigen Abschalteinrichtungen einiger Dieselmotoren von Audi, die in großvolumigen Fahrzeugen verbaut sind.

Investoren haben Volkswagen und Porsche in der Dieselaffäre verklagt. Nun steht fest: Nicht nur das Landgericht Braunschweig ist für das Musterverfahren zuständig, so Spiegel Online.

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