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Richtiges Verhalten bei kartellrechtlichen Hausdurchsuchungen in Österreich

Der überraschende Besuch einer Kartellbehörde versetzt die Mitarbeiter eines Unternehmens verständlicherweise in Alarmzustand. In dieser Situation besteht die Gefahr kopfloser Reaktionen, die das Unternehmen als unkooperativ erscheinen lassen könnten oder seine Verteidigungsrechte schmälern. Eine Vorbereitung auf den Ernstfall anhand von Checklisten und klarer Rollenverteilung steigert die Chance, aus der misslichen Lage das Beste zu machen.
Von Dr. Robert Eichler , Mag. Thomas Hölzl LL.M.
01. Dezember 2015 / Erschienen in Compliance Praxis 4/2015, S. 38
Einleitung Sowohl die Europäische Kommission („EK“) als auch die Bundeswettbewerbsbehörde („BWB“) können Hausdurchsuchungen in Geschäftsräumen von Unternehmen oder in Wohnungen von Mitarbeitern des Unternehmens durchführen. Hausdurchsuchungen sind das wohl wirksamste Ermittlungsinstrument der Wettbewerbsbehörden, um Verstöße gegen das Kartellverbot aufzudecken.1. Hausdurchsuchungen werden in der Regel unangekündigt durchgeführt. Dies stellt Unternehmen regelmäßig vor Probleme, nicht nur weil ...

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