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Handels-Compliance in Zeiten der Corona-Krise

Die COVID-19-Krise hat dazu geführt, dass zahlreiche österreichische Unternehmen ihren Betrieb schließen oder deutlich reduzieren müssen, Exporte und Importe nicht mehr möglich sind und hohe Umsatzeinbrüche drohen. In dieser Situation versuchen nun manche Firmen, Geschäftseinbußen durch scheinbar neue Vertriebswege aufzufangen. Sie geraten dabei nicht nur in die Gefahr, gegen Compliance-Regeln zu verstoßen, sondern auch Opfer international tätiger Betrüger zu werden.
Von Mag. Angelika Zoder
04. Juni 2020 / Erschienen in Compliance Praxis 2/2020, S. 42
Viele Unternehmen stehen mit dem Rücken zur Wand angesichts Umsatzeinbrüchen von bis zu 100 Prozent und suchen verzweifelt – auch im Internet – nach wirtschaftlicher Rettung. Sie sind dabei in letzter Zeit vor allem den beiden im folgenden Text angeführten Betrugsmethoden ausgesetzt. Neue Handelsvertreter und Distributoren bieten KMUs Ihre Dienste an Die Corona-Pandemie hat nicht nur unser persönliches Leben und die Wirtschaft zu Änderungen gezwungen. Auch Wirtschaftskriminelle – etwa im Bere...

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