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Wiki-Wars: PayPal kapituliert

Nach Cyber-Attacken durch Sympathisanten des verhafteten WikiLeaks-Gründers Julien Assange hat PayPal gestoppte Geldtransfers freigegeben.
Von Redaktion
09. Dezember 2010

Was Internet-Experten vorausgesagt haben, wird jetzt offenbar greifbare Realität: Sozialpolitische Differenzen werden nicht mehr auf der Straße ausgefochten, sondern im virtuellen Raum des Internets - "Cyber-Wars" statt Massendemo.

So könnte man aktuelle Verlautbarungen des Bezahldienstes PayPal interpretieren. Die Ebay-Tochter, die vor wenigen Tagen das WikiLeaks-Spendenkonto eingefroren hatte, gab heute bekannt, nun zumindest die auf dem Konto gebuchten Gelder an das Enthüllungsportal ausgezahlt zu haben. Die Sperrung des Kontos bleibe aber bestehen, neue Spenden könnten bis auf weiteres nicht auf diesem Wege überwiesen werden. PayPal hat offenbar vor den andauernden Hacker-Angriffen durch WikiLeaks-Sympathisanten kapituliert.

Der Hintegrund: Nach der Verhaftung von WikiLeaks-Gründer Julien Assange wegen der angeblichen Vergewaltigung zweier Mitarbeiterinnen starteten Sympathisanten "virtuelle Attacken" gegen mutmaßliche Feinde Assanges. Dazu gehören auch Finanzdienstleister, die auf internationalen Druck hin Wikileaks-Gelder eingefroren hatten. Die Server von PayPal wurden offenbar mit Unmengen von Datenmüll überschwemmt.

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