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WKÖ lehnt Mindestlohn ab

Die Wirtschaftskammer spricht sich gegen den Vorstoß von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 1.300 Euro brutto aus.
Von Redaktion
08. März 2011

Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), kommentiert in einer Pressemeldung: „In Österreich sind die Verhandlungen über Lohn- und Gehaltsabschlüsse Sache der Sozialpartner und bei den Praktikern und Experten aus den einzelnen Branchen in den besten Händen. Einmischungen von außen sind da mehr als entbehrlich. Erst 2009 ist es den Sozialpartnern gelungen, in konstruktiven Verhandlungen 1.000 Euro Mindestlohn umzusetzen ohne dass man dazu den Gesetzgeber benötigt hätte“, so Gleitsmann.

Situation von Unternehmen „oft wenig rosig“

Ministerin Heinisch-Hosek dürfe die Augen nicht vor der Realität verschließen: Die Kapital- und Ertragssituation heimischer Unternehmen - vor allem die Ausstattung mit Eigenkapital - sei oft wenig rosig, so Gleitsmann weiter. Dazu komme, dass gerade in diesem Lohnsegment unbedachte Forderungen nach Mindestlöhnen massiv Arbeitsplätze gefährden würden.
Weiter heißt es in der Aussendung der WKÖ: „Oft verdienen auch Unternehmerinnen und Unternehmer selbst weniger als 1.300 Euro im Monat, tragen dabei aber zusätzlich noch die gesamte wirtschaftliche Verantwortung für ihren Betrieb und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

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