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WEP-Initiative: Neun Firmen verpflichten sich zur Frauenförderung

Neun österreichische Unternehmen unterzeichneten in Wien die „Women's Empowerment Principles - Grundsätze zur Stärkung der Frauen in Unternehmen“ von UN Women und UN Global Compact.
Von Redaktion
28. März 2013

Am 19. März 2013 stellten das „Österreichische Nationalkomitee für UN Women“ und das österreichische UN Global Compact-Netzwerk die „Grundsätze zur Stärkung der Frauen in Unternehmen“ vor. Diese von UN Women und UN Global Compact ausgearbeiteten „Women's Empowerment Principles“ (WEP) sind Grundsätze zur Führung eines Unternehmens, um Frauen am Arbeitsplatz, auf dem Arbeitsmarkt und in der Gemeinschaft zu stärken. Sie bauen auf einem Sieben-Stufen-Modell auf, das Unternehmen bei der Einführung neuer Regelungen und Programme zur Stärkung der Frau unterstützt.

Durch die Unterzeichnung wurden die folgenden neun österreichischen Unternehmen Partner der WEP-Initiative der Vereinten Nationen und verpflichteten sich damit auch auf internationaler Ebene zur Frauenförderung:

  • ASFINAG

  • FH Wien

  • Infineon Technologies Austria

  • Microsoft Österreich

  • Oesterreichische Kontrollbank

  • ORF Landesstudio Wien

  • Österreichische Post

  • Simacek Facility Management Group

  • technosert electronic

Frauenförderung als wirtschaftliches Argument

Dass sich Frauenförderung aus Unternehmenssicht auch wirtschaftlich auszahlt und somit einen „business case“ darstellt, betonte Ursula Simacek, CEO der SIMACEK Facility Management Group GmbH und Präsidentin der CSR-Unternehmensplattform respACT: „Um für sich und die Gesellschaft einen Mehrwert zu schaffen, sind Unternehmen gefordert, strategische Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft zu finden. Die Integration von Frauenförderung in die Unternehmensstrategie nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Die Ausrichtung des Kerngeschäfts nach sozialen und ökologischen Aspekten bietet Innovationspotential und trägt zu einem Wettbewerbsvorteil bei.“

Dies bestätigten auch Barbara Kellner (Consultant bei Deloitte Österreich) sowie Johannes Gschwandtner (Geschäftsführer von technosert electronic) in ihren Vorträgen.

Foto respACT.jpg, © Foto: respACT
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WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (Bildmitte) gratulierten den neun Unternehmen zur Unterzeichnung der „Women's Empowerment Principles“.


 

 


 


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