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Umfrage: Datenschutzverletzungen beschädigen Image

Eine Online-Umfrage in Deutschland zeigt, dass Datenpannen oder -missbrauch Unternehmen Reputationsverluste einbringt. Einschlägige aktuelle Fälle haben das Vertrauen der Kunden in Firmen geschwächt.
Von Redaktion
06. Mai 2011

87 Prozent der Befragten finden es demnach bedenklich, dass Apple die Aufenthaltsorte von iPhone- und iPad-Besitzern gespeichert hat. Die Folge: 43 Prozent der Umfrageteilnehmer sagen selbst, dass sie dem Unternehmen deshalb weniger vertrauen. Für 30 Prozent ist es sogar Grund genug, künftig keine Produkte des Konzerns mehr zu kaufen oder zu nutzen.

Doch auch unabhängig von dem Fall Apple missbilligen Verbraucher den fahrlässigen Umgang mit Daten. Auch wenn sich die Empörung wieder legen wird, bleibt ein Reputationsschaden für Apple, so sieht es zumindest die Kommunikationsagentur Faktenkontor auf der Grundlage einer Umfrage des Marktforschers Toluna unter 1.000 deutschen Bundesbürgern.

Die Reputation leidet

Wenn Unternehmen persönliche Daten ihrer Kunden speichern oder für ihre geschäftlichen Zwecke einsetzen, kommt das bei den Verbrauchern gar nicht gut an. Neun von zehn Deutschen erachten die Methoden vieler Firmen als bedenklich. Drei von vier Befragten geben an, dass dadurch das Bild des Unternehmens deutlich Schaden nimmt und sie ihm deshalb weniger Vertrauen entgegenbringen. Unternehmen sollten sich deshalb gut überlegen, ob sie Daten von Kunden beispielsweise für personalisierte Werbung oder eine gezieltere Kundenansprache nutzen – ihr Image kann stark darunter leiden.

Quelle: Toluna

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