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Siemens beendet Korruptionsstreit mit Griechenland

Siemens arbeitet weiter an der Abwicklung seiner Schmiergeldvergangenheit. Mit Griechenland hat sich der Konzern nun außergerichtlich auf eine Schadenersatzzahlung und Investitionen in das Land geeinigt.
Von Redaktion
09. März 2012

Siemens soll in der Vergangenheit über die Bestechung von Politikern und Behördenvertretern in Griechenland zu lukrativen Infrastrukturaufträgen gekommen sein. Athen verlangte deshalb ein Bußgeld in dreistelliger Millionenhöhe, was der Münchner Konzern ausgeschlagen hatte.

Nun ist Presseberichten zufolge eine außergerichtliche Lösung in dem Konflikt gefunden worden, die einen endgültigen Schlussstrich unter die Affäre zieht.

Der Konzern verzichtet demnach auf die Begleichung griechischer Ausstände und soll außerdem 170 Millionen Euro an Schadenersatzzahlungen leisten sowie im laufenden Jahr 100 Millionen Euro in Griechenland investieren.

Wie das griechische Finanzministerium am Donnerstagabend mitteilte, wurde ein entsprechendes Gesetz vom Ministerrat erlassen. Es soll demnächst vom Parlament abgesegnet werden.

Ein Sprecher des Siemens-Konzerns wollte sich am Donnerstag gegenüber Medienvertretern nicht näher zu dem Deal äußern.

(kp)

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