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Siemens Integrity Initiative: Erste Förderprojekte

Die Siemens AG hat die ersten Projekte benannt, die Mittel aus den insgesamt 100 Millionen US-Dollar Fördergeldern für saubere Märkte erhalten. An die nun ausgewählten über 30 Initiativen aus über 20 Ländern soll eine erste Tranche von 40 Millionen US-Dollar vergeben werden.
Von Redaktion
13. Dezember 2010

Die Siemens-Initiative ist Teil der Einigung zwischen der Weltbank und Siemens vom 2. Juli 2009. Mehr als 300 renommierte Non-Profit-Organisationen aus 66 Ländern hatten sich darum beworben. „Siemens steht für Spitzenleistung mit höchsten ethischen Standards“, sagte Peter Y. Solmssen, Vorstandsmitglied und General Counsel der Siemens AG. „Gemeinsam mit der Weltbank Gruppe wollen wir Integrität und fairen Wettbewerb weltweit fördern. Mit der Auswahl der Projekte für die Siemens Integrity Initiative haben wir einen ersten wichtigen Schritt gemacht.“

Siemens Integrity Initiative_300dpi.jpg, © © Siemens
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 „Wir begrüßen die Initiative des Unternehmens und das klare Bekenntnis, dass nur saubere Geschäfte gute und nachhaltige Geschäfte sind“, sagte Leonard McCarthy, Integrity Vice President der Weltbank Gruppe. „Korruption ist ein Diebstahl bei den Armen und kann nur gemeinsam bekämpft werden. Die Projekte der Siemens Integrity Initiative werden dazu beitragen, das Bewusstsein gegen Korruption weltweit zu schärfen und die Rahmenbedingungen für alle zu verbessern.“

IACA unter den geförderten Institutionen

Mit der ersten Tranche unterstützt Siemens zum Beispiel die brasilianische Organisation Instituto Ethos. Sie setzt sich für eine transparente Vergabe der Infrastrukturaufträge im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft 2014 und der olympischen Spiele 2016 in Brasilien ein. In Europa erhält die neu gegründete International Anti-Corruption Academy mit Sitz in Wien Mittel für Forschung und Lehre im Bereich Korruptionsbekämpfung. Die internationale Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, Anti-Korruptions-Experten aus verschiedenen Bereichen für den weltweiten Einsatz auszubilden.

Weltbank hat Vetorecht

Als Teil der Vereinbarung zwischen Siemens und der Weltbank hat die Weltbank Rechte die Verwendung der Fördermittel zu prüfen und hat ein Vetorecht bei der von Siemens getroffenen Auswahl der geförderten Projekte und Organisationen. Bei der Auswahl wurde sowohl auf eine Balance bei den Themen als auch auf die regionale Aufteilung der Mittel geachtet.
Siemens hatte im Dezember 2009 bekanntgegeben, dass im Laufe der nächsten 15 Jahre Fördergelder von insgesamt 100 Millionen US-Dollar an Non-Profit-Organisationen aus aller Welt vergeben werden, die sich für integere Geschäfte und gegen Korruption engagieren. Die Initiative ist Teil der Einigung von Siemens mit der Weltbank, die nach einer Untersuchung der Weltbank erfolgte und nachdem das Unternehmen Fehlverhalten in seinen weltweiten Geschäften eingeräumt hatte.

Im Zuge der mit der Weltbank vereinbarten Siemens-Initiative werden im Jahr 2011 weitere Fördervereinbarungen bekanntgeben.

(Presseaussendung, red)

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