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Schweiz prüft tunesische Millionen auf Geldwäsche

Die schweizerische Bundesanwaltschaft überprüft Gelder des gestürzten tunesischen Staatschefs Zine al-Abidine Ben Ali auf Geldwäsche. Betroffen sind Einlagen im Umfang von 80 Millionen Franken bzw. 60 Millionen Euro.
Von Redaktion
21. Februar 2011

Rund 30 Verdachtsmeldungen gingen bei der Geldwäscherei-Meldestelle ein. Die Gelder hätten alle einen Bezug zu Tunesien, sagte Danièle Bersier, Sprecherin des Bundesamtes für Polizei (fedpol), zu einem entsprechenden Bericht der "SonntagsZeitung". Die Bundesanwaltschaft entscheide nun, ob zu den Geldern ein Strafverfahren eröffnet werde.

Fünf Tage nach Ben Alis Sturz am 14. Januar hatte der Bundesrat dessen Vermögenswerte in der Schweiz blockiert. Eine Woche danach bezifferte er deren Umfang mit mehreren Dutzend Millionen Franken. Die tunesische Übergangsregierung hat bereits ein Rechtshilfegesuch gestellt. Dieses ermöglicht es der Schweiz, die blockierten Gelder später an Tunesien zu überweisen.

(sda)

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