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"profil": Geldwäsche-Verdacht gegen Schlaff-Firma

Die Bawag PSK erstattete laut "profil" eine Geldwäsche-Verdachtsmeldung in Zusammenhang mit der auf Zypern situierten Holdenhurst Holding des Wiener Unternehmers Martin Schlaff.
Von Redaktion
26. März 2012

Wie das Nachrichtenmagzin "profil" in seiner heute erscheinenden Ausgabe berichtet, erstattete die Bawag PSK am 8. März eine Geldwäsche-Verdachtsmeldung an das Bundeskriminalamt im Zusammenhang mit Geschäftsbeziehungen zwischen dem Wiener Unternehmer Martin Schlaff und der Telekom Austria (TA).

Laut "profil" seien Mitarbeiter des Bawag PSK-"Compliance Offices" im Februar von Medienberichten aufgescheucht worden, wonach die auf Zypern domizilierte und Schlaff zugerechnete Holdenhurst Holding einen 1,8-Millionen-Euro-Beraterauftrag für Ost-Akquisitionen mit der TA-Tochter Mobilkom abgeschlossen hatte. Eine Überprüfung der Kundendatenbanken durch das Compliance Office ergab, dass die Holdenhurst Holding 2006 zwei Konten bei der Bawag PSK eröffnet hatte.

Der Geldwäsche-Verdachtsmeldung zufolge überwies die Mobilkom im Juni 2006 nicht, wie bisher berichtet, 1,8 Millionen Euro, sondern tatsächlich 7,77 Millionen Euro auf eines der Konten der Holdenhurst Holding. Das Geld wurde kurz veranlagt und an Schlaffs Privatstiftung weiter überwiesen.

Das Bundeskriminalamt leitete die Geldwäsche-Verdachtsmeldung der Bawag PSK laut "profil" an das Bundesamt zur Korruptionsbekämpfung und an die Korruptionstaatsanwaltschaft weiter.

(Quelle: PM/ www.profil.at)

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