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SEC: Wieder Millionenzahlung an Whistleblower

Die US-Börsenaufsicht SEC hat einem Hinweisgeber fünf Millionen US-Dollar an Belohnung für relevante Insider-Tipps zugesprochen. Das ist die dritthöchste je von der SEC vergebene Prämie.
Von Redaktion
23. Mai 2016

Über die Hintergründe des Falles lässt die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) nichts Näheres verlauten. Nur so viel: Die detaillierten Hinweise eines ehemaligen Mitarbeiters einer Aktiengesellschaft führten die Behörde auf die Spur kapitalmarktrechtlicher Verfehlungen, die ohne die Mithilfe des Whistleblowers nicht aufgedeckt worden wären.

Dafür erhält der anonym bleibende Tippgeber fünf Mio. US-Dollar (ca. 4,45 Mio. Euro). Das ist die dritthöchste Belohnung, die die SEC bislang vergeben hat.

„Einfache Beschäftigte bekommen Fehlverhalten in Unternehmen oft als erste mit“, so Andrew Ceresney, oberster Strafverfolger der SEC. „Konkrete und glaubhaften Informationen von ihnen können wir dafür nutzen, um die Einhaltung der Aktiengesetze besser zu gewährleisten und Investoren und Marktplätze vor Missbrauch zu schützen.“

Die höchste Prämie hat die Behörde im September 2014 bekanntgegeben, als ein Whistleblower über 30 Mio. US-Dollar erhielt, im Oktober 2013 wurden 14 Mio. US-Dollar ausbezahlt.

Seit dem Start des Whistleblower-Programms im Jahr 2011 hat die SEC in Summe über 67 Mio. US-Dollar (ca. 60 Mio. Euro) an insgesamt 29 Whistleblower verteilt.

(Quelle: SEC)

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