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SEC: Wieder Geldregen für Whistleblower

Die US-Börsenaufsicht SEC hat für Insidertipps zu Kapitalmarktvergehen wieder eine Belohnung ausgeschüttet. Zwei Whistlblower dürfen sich eine sechsstellige Summe teilen.
Von Redaktion
05. Juni 2014

Die zwei Hinweisgeber hätten die Behörde aktiv unterstützt und mit entscheidenden Tipps in einem Ermittlungsverfahren versorgt, teilte die SEC (U.S. Securities and Exchange Commission) am 3. Juni mit. Die beiden Einzelpersonen erhalten jeweils eine Prämie von 437.500 Doller (ca. 315.000 Euro).

Die Identität der Hinweisgeber bzw. Informationen, die Rückschlüsse auf diese zulassen würden, bleiben von Gesetzes wegen geheim, betonte die Behörde in einer Aussendung.

„Diese Hinweisgeber haben uns wertvolle Informationen gegeben, mit deren Hilfe wir eine Ermittlung in einem komplexen Bereich des Wertpapierhandels einleiten und erfolgreich abschließen konnten“, so Sean McKessy, Chef des SEC-Whistleblower-Büros. „Whistleblower, die Verdachtsmomente an die SEC weiterleiten, leisten einen wertvollen Dienst für Investoren und für die Betrugsbekämpfung generell.“

Hintergrund

Das Whistleblower-Programm der SEC ist durch den Dodd-Frank Act legitimiert. Für verwertbare Tipps, die zu Strafforderungen von über einer Million Dollar führen, kann die US-Börsenaufsicht Prämien ausschütten. Diese können sich je nach Qualität der Hinweise auf zehn bis 20 Prozent der einkassierten Geldbußen belaufen.

Bislang wurden über das SEC-Whistleblower-Programm seit 2011 acht Hinweisgeber mit Geldprämien belohnt.

Weitere Informationen über das Programm und wie Tipps abgegeben werden können, finden sich unter folgendem Link: www.sec.gov/whistleblower

(Quelle: SEC)

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