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Preisanstieg: BWB untersucht Telekombranche

Die Bundeswettbewerbsbhörde kündigt eine allgemeine Untersuchung des Telekomsektors in Österreich an. Nachdem nur mehr drei Anbieter am Markt teilnehmen, wolle man mögliche Wettbewerbsbeschränkungen und die Benachteiligung von Konsumenten verhindern.
Von Redaktion
29. August 2014

Im Dezember 2012 hat die Europäische Kommission die Übernahme des Mobilfunkunternehmens Orange durch Hutchison 3G unter Auflagen genehmigt. Nach der Reduktion des Marktes von vier auf drei Teilnehmern habe es in weiterer Folge einen deutlichen Preisanstieg im österreichischen Mobilfunk gegeben, heißt es in einer Aussendung der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB).

Aufgrund dieser negativen Entwicklungen sei es notwendig geworden, den Markt genauer unter die Lupe zu nehmen und einer umfassenden Kontrolle zu unterziehen. Diese allgemeine Untersuchung des Wirtschaftszweigs Telekommunikation solle sicherstellen, dass

  • Konsumenten nicht durch (kartell-)rechtswidriges Verhalten benachteiligt werden,

  • vermutete oder drohende Wettbewerbsverzerrungen oder -beschränkungen bekämpft werden,

  • freier, fairer und transparenter Wettbewerb gewährleistet ist.

Bei der Untersuchung arbeitet die BWB mit dem Bundeskartellanwalt, der Arbeiterkammer, dem Verein für Konsumenteninformation und der Rundfunk & Telekomregulierungs GmbH (RTR GmbH) zusammen.

Nach Gesprächen mit den Marktteilnehmern sowie der Festlegung eines gemeinsamen Fahrplans hätten bereits erste inhaltliche Umsetzungen durchgeführt werden können, so die BWB. Derzeit werden demnach die nötigen Informationen von den Betreibern abgefragt, die der Behörde einen näheren Einblick in die Vorgänge und die daraus resultierenden Konsequenzen für den Telekommarkt erlauben sollen.

(Quelle: BWB)

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