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MAN macht interne Untersuchungen publik

Der Vorstand des Motorenbauers MAN hat eine interne Untersuchung durch die Compliance-Abteilung und externe Berater eingeleitet. Bei der Übergabe von 4-Takt-Schiffsdieselmotoren einer MAN-Tochtergesellschaft gebe es „Anhaltspunkte für Unregelmäßigkeiten“, so MAN in einer Presseaussendung.
Von Redaktion
26. Mai 2011

Der Vorstand der MAN SE sei am 25. Mai über die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung informiert worden. Danach sei es möglich gewesen, die technisch ermittelten Kraftstoffverbrauchswerte von 4-Takt-Schiffsdieselmotoren auf Prüfständen der MAN Diesel & Turbo SE (früher: MAN Diesel SE) von außen zu beeinflussen und von den tatsächlichen Messergebnissen abweichende Werte anzuzeigen. In welchem Umfang von dieser Beeinflussungsmöglichkeit im Rahmen der Übergabe an Kunden Gebrauch gemacht wurde und welche finanziellen Folgen sich daraus für den MAN Konzern ergeben können, sei noch Gegenstand weiterer Untersuchungen. MAN SE werde den Sachverhalt weiter aufklären und betroffene Kunden kontaktieren.

MAN hat nach eigenen Angaben die Staatsanwaltschaft München I über die laufende Untersuchung informiert und die volle Kooperation bei der Aufklärung des Sachverhalts zugesichert. Weiter heißt es in der Presseaussendung: „Die Entdeckung und der konsequente Umgang mit diesen Vorgängen ist eine Folge des bei MAN implementierten Compliance-Systems. Unlautere Geschäftspraktiken, gesetzes- oder regelwidriges Verhalten werden bei MAN nicht geduldet.“

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