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Energieeffizienzpaket verpflichtet große Unternehmen zu Energiemanagement

Großunternehmen müssen künftig stärker auf sparsamen Energieverbrauch achten. Das sieht unter anderem das von der Regierung vorgelegte Energieeffizienzpaket vor. Die Förderungen zur Steigerung der Energieeffizienz sollen ausgebaut werden.
Von Redaktion
17. Juni 2014

Das vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) vorgelegte umfangreiche Energieeffizienzpaket des Bundes enthält die folgenden Kernpunkte:

  • Große Unternehmen sollen gesetzlich zur Einführung eines Energiemanagementsystems verpflichtet werden.

  • Energielieferanten müssen ihre Energieeffizienz verbessern.

  • Der Bund soll seine Vorbildwirkung verstärkt wahrnhmen, insbesondere durch die Sanierung von Bundesgebäuden. 

  • Ferner soll eine unionsrechtlich zulässige Unterstützung für Erzeuger von hocheffizienter Energie aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) etabliert werden, welche die Fernwärmeversorgung in Österreich sicherstellen soll.

Ausbau der Förderungen

Geplant ist auch die Erhöhung des Fördervolumens für den Wärme- und Kälteleitungsausbau. Konkret sollen dabei neben den bisher bis zu 60 Mio. Euro jährlich an Förderungen einmalig weitere 13 Mio. Euro aus nicht verwendetem Sondervermögen zum Einsatz kommen.

Überdies ist eine Verlängerung des KWK-Förderprogramms bis 2020 vorgesehen. Die zusätzlichen Mittel werden aus der Ökostrompauschale aufgebracht.

Schließlich sollen auch Energieeffizienz-Fördermittel freigemacht werden, und zwar 20 Mio. Euro aus dem von der Energie-Control verwalteten Sondervermögen.

(Quelle: Parlamentskorrespondenz)

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