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Compliance Praxis Presseschau, 1. 8.

Von Redaktion
02. August 2017

Antikorruption

Harsche Kritik am Eurofighter-Hersteller EADS übt der Verfahrensrichter im U-Ausschuss, Ronald Rohrer. Er wirft dem Konzern vor, rund um die Gegengeschäfte „undurchschaubare Geldflüsse“ bewirkt und damit Österreich gegenüber „treuwidrig“ gehandelt zu haben. (ORF Online)

Angestellte des Fiat-Crysler-Konzerns FCA sollen in den USA Gewerkschaftsmitgliedern Millionensummen zugeschanzt haben, wie die NZZ berichtet.

Kartellrecht

Wie sich das Kartellrecht ändern lässt, um Kunden angemessen zu entschädigen, fragt das Handelsblatt. Einige Vorschläge seien demnach schwierig umzusetzen, andere hätten längst beschlossen werden können.

EU-Wettbewerbskommissarin Vestager nimmt den Kartellverdacht gegen deutsche Autohersteller offenbar ernst, so Spiegel Online. Sollten die Vorwürfe zutreffen, können die Konzerne kaum mit Milde rechnen.

Bankenrecht

Der Oberste Gerichtshof hat kürzlich entschieden, dass es bei variabel verzinsten Krediten nicht nur eine Zinsunter-, sondern auch eine -Obergrenze geben muss. Nun starten die ersten österreichischen Banken mit der Rückzahlung der zu viel bezahlten Zinsen, wie der Standard berichtet.

VW-Abgasaffäre

Ein Rechtsschutzersuchen der Konsumentenschützer bei der Oberstaatsanwaltschaft wegen der langen Untätigkeit der WKStA brachte einen Erfolg, so Die Presse: Die Verjährungsgefahr der Schadensersatzansprüche ist gebannt.

Bei VW und Daimler gab es schon Razzien wegen der Diesel-Affäre. Nicht so bei BMW, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Münchner hätten sich bei der Diesel-Abgasreinigung "mehr angestrengt".

"Wie Audi in die Katastrophe trieb" (im Zusammenhang mit dem Abgasskandal) beleuchtet die Süddeutsche Zeitung.

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