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AK OÖ: Schwarzbuch Arbeitsrechtsverletzungen

Zum dritten Mal gibt die Arbeiterkammer Oberösterreich das "Schwarzbuch Arbeitswelt" heraus, das aktuelle Beispiele von Arbeitsrechtsverletzungen versammelt.
Von Redaktion
10. Januar 2011

Im Jahr 2010 haben die Experten der AK Oberösterreich nach eigenen Angaben rund 235.000 Beratungen geleistet. Unter den Branchen waren Arbeitskräfteüberlassung, Gastronomie, Transport, Reinigung und Bauwirtschaft besonders stark vertreten. Diese Zahlen machten deutlich, so die Arbeiterkammer, "dass viele Unternehmen geltende Gesetze und Verträge nicht immer einhalten." Das Schwarzbuch dokumentiert eine Reihe aktueller Fälle.

107 Millionen Rückzahlungen

"Oft lassen es Unternehmen auch bei eindeutigen Arbeitnehmeransprüchen auf einen Streit ankommen", wird AK-Präsident Johann Kalliauer in einer Assendung zitiert. Deshalb habe die AK Oberösterreich 2010 ihre Mitglieder in rund 18.500 Fällen kostenlos vertreten. Dabei habe für die Beschäftigten eine Rekordsumme von 107 Millionen Euro erkämpft werden können.
"Wer die Rechte von Beschäftigten verletzt, handelt verantwortungslos, weil er wirtschaftlich Abhängigen Schaden zufügt", so Kalliauer.

Schwarze Schafe am Pranger

Das neue Schwarzbuch ist wie die im Februar 2006 und März 2008 erschienen Vorgänger in zwei Teile gegliedert: Im ersten sind jene zehn Unternehmen aufgelistet, die während der letzten drei Jahre die Arbeitsrechtsexpertinnen und -experten der AK Oberösterreich am meisten beschäftigten. Im zweiten Teil werden 61 Fälle aus allen Teilen Oberösterreichs geschildert.

Der Volltext des neuen Schwarzbuches ist unter www.arbeiterkammer.com abrufbar.

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