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"Format": Verwaltungsstrafen für AUA-Vorstände

Wegen Verletzung von Ad-hoc-Pflichten nach dem Absprung von Investor Al Jaber im Jahr 2008 müssen der AUA-Manager Peter Malanik und Ex-AUA-Vorstandsvorsitzender Alfred Ötsch laut einem Bericht des Magazins "Format" 36.000 Euro Strafe zahlen.
Von Redaktion
10. Juni 2011

Der Unabhängige Verwaltungssenat (UVS) hat einen Strafbescheid der FMA kürzlich bestätigt, wonach AUA-Chef Peter Malanik und sein früherer Kollege Alfred Ötsch gegen das Börsegesetz verstoßen haben.

Sie hätten die Aktionäre unverzüglich darüber informieren müssen, dass Scheich Al Jaber Ende April 2008 doch nicht bei der Fluglinie einsteigen wolle. Eine Ad-hoc-Meldung des Unternehmens sei aber erst Tage später nach Erscheinen eines entsprechenden Berichts im „Profil“ erfolgt.

Malanik und Ötsch müssen nun je 36.000 Euro Verwaltungsstrafe zahlen. Gegenüber "Format" haben sie angekündigt, die Strafen beim Verwaltungsgerichtshof bekämpfen zu wollen.

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