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FATCA zwingt Finanzindustrie zur Offenlegung von US-Kundendaten

Der „Foreign Account Tax Compliance Act“, kurz FATCA, verpflichtet ab 2013 auch österreichische Finanzinstitutionen zur Offenlegung von Konten US-amerikanischer Personen. Das Gesetzeswerk macht substanzielle Umbauten der Compliance-Organisation innerhalb kurzer Zeit nötig. Der Beitrag gibt Einblicke in die Ziele sowie den rechtlichen Kontext des Gesetzes, definiert die betroffenen Personen bzw Institutionen, zeigt Befreiungsmöglichkeiten von der FATCA-Quellensteuer auf und skizziert die Aufgaben für die Compliance-Abteilung.
Von Master of Law Helen De Roo , Dr. Norbert Bramerdorfer LL.M. (LSE)
31. Mai 2011 / Erschienen in Compliance Praxis 2/2011, S. 40
1. Ziele und Grundzüge von FATCA Am 18. März 2010 hat US-Präsident Obama den „Hiring Incentives to Restore Employment Act“, kurz HIRE, unterzeichnet. Ein wesentlicher Bestandteil von HIRE sind die FATCA-Bestimmungen, die dem US Steuerkodex (Internal Revenue Code – IRC) ein neues Kapitel 4 (Chapter 4; sec 1471-1474) anfügen und das amerikanische Quellensteuersystem grundlegend erweitern. FATCA – die Abkürzung steht für „Foreign Account Tax Compliance Act“ – wird vor allem für nicht amerikanisc...

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