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Wettbewerb: EU-Kommission prüft ARA

Die Brüsseler Wettbewerbshüter untersuchen, ob das österreichische Abfallunternehmen ARA seine beherrschende Stellung genutzt hat, um Mitbewerber vom Markt fernzuhalten.
Von Redaktion
18. Juli 2011

Die Europäische Kommission hat ein Wettbewerbsverfahren gegen die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) eingeleitet. Möglicherweise schotte die ARA Mitbewerber bewusst vom Markt für die Sammlung und das Recycling von Verpackungsmaterialien ab und hindere sie daran, in den Markt einzutreten oder ihre Position auszubauen. Damit verstoße das österreichische Unternehmen unter Umständen gegen EU-Wettbewerbsregeln, heißt es aus Brüssel.

In der Untersuchung soll laut Mitteilung der Kommission geklärt werden, ob die ARA ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht hat, indem sie etwa die Benutzung von Sammelstellen behinderte oder indem sie Kunden und Kooperationspartner drängte, mit Konkurrenten der ARA keine Verträge abzuschließen.

Ein solches Verhalten könnte zu „höheren Abfallbeseitigungskosten und in der Folge zu höheren Preisen für verpackte Güter führen“.

Die formale Eröffnung eines Wettbewerbsverfahrens bedeutet nicht, dass die Kommission Beweise für ihre Vorwürfe hat, den Fall allerdings prioritär behandeln wird.

(PA EU-Kommission, red)

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