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US-Börsenaufsicht zahlt 50 Mio. USD an zwei Hinweisgeber

Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hat zwei Whistleblower mit 50 Mio. USD belohnt, deren Informationen zum erfolgreichen Abschluss eines Ermittlungsverfahrens beitrugen.
Von Redaktion
04. April 2019

Einer der beiden Hinweisgeber erhielt 13 Mio. USD, ein zweiter 37 Mio. USD – letztere ist die dritthöchste Summe nach einer Zahlung von 50 Mio. USD im März 2018 und von 39 Mio. USD im September 2018.

„Whistleblower wie die heute prämierten geben uns oft den sprichwörtlichen ‚rauchenden Colt‘ in die Hand und sind eine unverzichtbare Hilfe, wenn es darum geht, die Behörde in Ihrer Schutzfunktion für Investoren und Kapitalmärkte zu stärken“, sagte Jane Nordberg, Leiterin des SEC-Whistleblower-Büros. „Diese Prämien zeigen, wie entscheidend wichtig Hinweisgeber für die Ermittlungen der Behörde und für den erfolgreichen Abschluss eines Falles sein können.“

Hintergrund

Das SEC-Prämienprogramm für Whistleblower wurde, gemeinsam mit einem verbesserten rechtlichen Schutz für Hinweisgeber, mit dem Dodd-Frank Act (2010) eingeführt und läuft seit August 2011. Die Bestimmungen sehen für die Belohnung relevanter Hinweise eine Spanne von zehn bis maximal 30 Prozent der abgeschöpften Geldmittel vor. Prämien werden nur in Fällen gewährt, in denen die Behörde Geldbußen von über einer Million Dollar verhängt.

Seit dem Start des Whistleblower-Programms im Jahr 2011 hat die SEC in Summe über 376 Mio. USD an insgesamt 61 Whistleblower ausgeschüttet.

(Quelle: SEC)

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