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Spielhersteller: Klage an der Wiener Börse

Der an der Wiener Börse notierte steirische Spielhersteller JoWooD klagte am Donnerstag Koch Media auf die Rückzahlung von 2,36 Millionen Euro. Koch Media soll das Unternehmen 2006 bei einer Kapitalerhöhung übervorteilt haben.
Von Redaktion
07. Januar 2011

Das steirische Unternehmen macht geltend, dass die von der Tiroler Koch Media im Zuge einer 2006 durchgeführten Sachkapitalerhöhung als Sacheinlage eingebrachten Forderungen überbewertet gewesen seien: Bei dieser Kapitalerhöhung gab JoWooD insgesamt 6,4 Mio neue Aktien zu einem Gesamtausgabepreis von EUR 6,4 Mio an die Tiroler aus. Allerdings habe die Gegenleistung von Koch Media nur einen Wert von EUR 4,04 Mio gehabt, so JoWood in einer Aussendung. Dies sei von einem Wirtschaftsprüfer bestätigt worden.

"Angespannte wirtschaftliche Lage"

Die Differenz zwischen dem Ausgabepreis der neuen Aktien und dem Wert der Sacheinlage in Höhe von EUR 2,36 Mio zuzüglich Zinsen macht JoWooD mit der beim Handelsgericht Wien eingebrachten Klage nun geltend. Der Vorstand des Spielherstellers sah sich „vor dem Hintergrund der angespannten wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre zu diesem Schritt aus gesellschaftsrechtlichen Gründen veranlasst.“
Das börsennotierte Unternehmen schreibt hohe Verluste. In den ersten neun Monaten bis September 2010 betrug der Konzernverlust 25 Millionen Euro.

Unsicheres Verfahren

Trotz der Unsicherheiten, die mit Gerichtsverfahren stets verbunden sind, geht JoWooD davon aus, dass der geltend gemachte verschuldensunabhängige Differenzhaftungsanspruch berechtigt ist. Eine endgültige gerichtliche Entscheidung erwartet der Konzern erst nach einem langwierigen Verfahren, das mehrere Jahre dauern kann.

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