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ÖH stellt Gütesiegel für Praktika vor

Ein neuer Verhaltenskodex für Unternehmen soll faire Praktikumsbedingungen sichern. Betriebe, die das „Gütesiegel Praktikum“ erhalten wollen, müssen einige klar definierte Vorgaben erfüllen.
Von Redaktion
17. April 2011

Die Bundesvertretung der Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) hat am Freitag auf einer Pressekonferenz das „Gütesiegel Praktikum“ vorgestellt. Kooperationspartner ist die Plattform Generation Praktikum. Bislang haben zehn Unternehmen das Gütesiegel erhalten.

Faire Bedingungen

Mit dem Gütesiegel sollen Unternehmen ausgezeichnet werden, die faire Praktikumsplätze anbieten. Um das Gütesiegel zu erhalten, müssen eine Reihe Kriterien erfüllt werden. Dazu zählen ein schriftlicher Praktikumsvertrag, die zeitliche Beschränkung des Praktikums, die Übereinstimmung der Aufgaben im Unternehmen mit dem Bildungsziel, eine adäquate Betreuungsperson sowie die Bereitstellung der Betriebsmittel. Gibt es kollektivvertragliche Regelungen, sind diese anzuwenden.

Qualitätsvolle Praktika im Interesse der Wirtschaft

Brigitta Mlinek, Head of Human Resources für CEE bei Siemens, eines der ersten zehn ausgezeichneten Unternehmen, sagte auf der Pressekonferenz: „Es liegt im Interesse der Wirtschaft, qualitätsvolle Praktika anzubieten – nur so erhalten Praktikanten ein Höchstmaß an neuen Kenntnissen und Fähigkeiten. Wir wollen mit dem Gütesiegel mit gutem Beispiel vorangehen und wir hoffen, dadurch unser Unternehmen für junge kluge Köpfe noch attraktiver zu machen.“

Befristung & Kontrolle

Das Gütesiegel wird immer befristet auf ein Jahr verliehen. Zur begleitenden Qualitätskontrolle werden die Praktikanten am Ende ihres Praktikums per Fragebogen befragt, ob das Unternehmen die Kriterien tatsächlich erfüllt hat.

Quelle: ÖH

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