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FMA: Immer weniger Fremdwährungskredite privater Haushalte

Die Finanzmarktaufsicht FMA hat heute Ergebnisse einer Erhebung zur Entwicklung der Fremdwährungskredite im vierten Quartal 2012 veröffentlicht. Demnach ist der Fremdwährungsanteil an Krediten privater Haushalte erstmals seit zehn Jahren unter 25 Prozent aller Kredite gefallen.
Von Redaktion
07. März 2013

Das aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten (FX-Kreditvolumen) privater inländischer Haushalte sank im vierten Quartal 2012 abermals deutlich: Ende Dezember 2012 betrug es 31,7 Mrd. Euro, und lag somit wechselkursbereinigt um 5,6 Mrd. Euro oder 14,9 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

 Im Hinblick auf das dritte Quartal 2012 bedeutet das einen Rückgang von eineinhalb Mrd. bzw. 4,5 Prozent. Gegenüber Herbst 2008 – als die FMA einen Stopp der Neuvergabe von FX-Krediten verhängte und Initiativen zur Begrenzung des Risikos beim aushaftenden FX-Kreditvolumen setzte – reduzierte sich das Volumen wechselkursbereinigt um 15,4 Mrd. oder 32,7 Prozent.

Erstmals seit zehn Jahren betrug der Fremdwährungsanteil an aushaftenden Krediten privater Haushalte Ende 2012 weniger als ein Viertel.

Ende des 4. Quartals 2012 entfiel mit 93,5 Prozent weiterhin der Großteil des FX-Forderungsvolumens auf Schweizer Franken und der Rest beinahe zur Gänze auf Japanische Yen. Der Schweizer Franken hat seit Anfang 2008 37,1 Prozent gegenüber dem Euro aufgewertet. Einen weiteren Anstieg verhindert die von der Schweizerischen Nationalbank bis auf weiteres festgelegte Fixierung von 1,20 Schweizer Franken pro Euro.

(Quelle: FMA)

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