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EU-Aufsichtsbehörden warnen vor virtuellen Währungen

Die europäische Regulierungsbehörden EBA, ESMA und EIOPA haben gemeinsam eine Warnung zu virtuellen Währungen veröffentlicht.
Von Redaktion
12. Februar 2018

Virtuelle Währungen sind nicht reguliert und unterliegen, wie in den letzten Wochen zu sehen war, sehr hohen Preisschwankungen. Zudem können Plattformen, über die virtuelle Währungen gehandelt werden, nicht garantieren, dass Verbraucher bei Bedarf virtuelle Währungen zeitgerecht kaufen oder verkaufen können.

Die drei Europäischen Regulierungsbehörden – EBA für Banken, ESMA für Wertpapiere und Märkte und EIOPA für Versicherungen und Pensionskassen – haben nun eine gemeinsame Warnung zu virtuellen Währungen veröffentlicht. Sie machen darin Investoren auf die erhöhten Risiken beim Kauf dieser Währungen aufmerksam.

Auch die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat im Rahmen der europäischen Aufsichtszusammenarbeit an dem Warnhinweis mitgearbeitet.

Verbraucher, die ihr Geld in virtuelle Währungen investieren möchten, müssten sich darüber im Klaren sein, dass sie ihr ganzes investiertes Geld verlieren können, so die FMA in einer Aussendung. Schon alleine der Begriff Währung sei irreführend, da Bitcoin & Co. nur sehr punktuell als Zahlungsmittel akzeptiert würden und völlig unreguliert seien.

„Virtuelle Währungen sind hochspekulative Produkte und wir können nur vor einem Investment warnen“, so die beiden Vorstände der FMA, Klaus Kumpfmüller und Helmut Ettl.

(Quelle: FMA)

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