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Dämmstoffhandel: Kartellbuße gegen Austrotherm

Mit Austrotherm wurde ein weiteres Unternehmen wegen unerlaubten Preisabsprachen im Bereich Dämmstoffe mit einer Geldbuße belegt. Diese beträgt 187.500 Euro. Weitere Verfahren könnten folgen.
Von Redaktion
17. Oktober 2014

Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat nach Verfahren in den Jahren 2012 und 2013 kürzlich neuerlich gegen ein Unternehmen der Dämmstoffbranche, den Hersteller Austrotherm, eine Geldbuße von 187.500 Euro durch das Kartellgericht erwirkt. Somit erhöht sich in der Branche die Summe der verhängten Geldbußen auf über 1,6 Millionen Euro.

Austrotherm war in den Jahren 2009 bis 2011 an einem Kartellverstoß im Vertrieb von Dämmstoffen beteiligt. In diesem Zusammenhang kam es zu horizontalen Preisabstimmungen zwischen dem Unternehmen und Wettbewerbern hinsichtlich des Vertriebs von Dämmstoffen. Insbesondere haben die Wettbewerbsunternehmen untereinander Preislisten ausgetaucht.

Im Jahr 2011 hat die BWB eine Hausdurchsuchung bei Austrotherm durchgeführt und dabei Beweismaterial gesichert. Das Unternehmen hat mit der BWB bei der Aufklärung des Sachverhalts zusammengearbeitet und das kartellrechtswidrige Verhalten anerkannt, heißt es vonseiten der Behörde.

Mit dieser Entscheidung ist das Gesamtverfahren jedoch noch nicht beendet, so die BWB. Weitere Unternehmen stehen im Verdacht, an den beschriebenen Absprachen beteiligt gewesen zu sein.

Die im Rahmen der Ermittlungen bisher verurteilten Unternehmen sind Steinbacher, Austrotherm, Swisspor, Baumax, Hornbach, Obi und Bauhaus.

(Quelle: BWB)

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