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Bestechung: Chinesischer Bahnminister gefeuert

Im Kampf gegen Korruption macht die Chinesische Regierung inzwischen auch vor hohen Beamten nicht mehr Halt, wie jüngste Fälle zeigen.
Von Redaktion
16. Februar 2011

Aktuellstes Beispiel ist der Leiter des Bahnministeriums, Liu Zhijun. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldet wurde gegen Liu, der seit acht Jahren das Ministerium leitet,  eine Untersuchung wegen "schwerwiegender Verletzung der Disziplin" eingeleitet. Diese Nachricht kam gestern von der zuständigen Aufsichtsbehörde der Kommunistischen Partei Chinas. Wie die chinesische Nachrichtenagentur weiter berichtet, hat der 58-jährige Liu seinen Ministerposten und den des Parteichefs des Ministeriums räumen müssen. Seine Aufgaben übernimmt der 62-jährige Sheng Guangzu, der bisherige Leiter der Hauptzollbehörde.

Zeichen gegen Korruption

Damit ist Liu ein weiterer hoch angesiedelter Fall von Korruptionsbekämpfung in China. Im vergangenen Monat war der stellvertretende Direktor der staatlichen Nahrungsmittelaufsicht, Zhang Jingli, entlassen und aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen worden. Insgesamt mussten sich nach Angaben der Aufsichtsbehörde im vergangenen Jahr 146.517 Beamte im ganzen Land wegen Verstößen verantworten. Davon hätten sich 5.098 in führenden Positionen befunden.

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