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Risikomanagement als Beitrag zur Compliance in Privatkrankenanstalten

Sicherheitslücken in Krankenanstalten können nicht nur für das Patientenwohl fatale Folgen haben. Bei Zwischenfällen müssen auch die Betreiber der Anstalt mit gravierenden Konsequenzen rechnen. Diese reichen von staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen über Verbandsverantwortlichkeit bis hin zu massiven Imageschäden, da die Medienaufmerksamkeit für publik gewordene Kunstfehler groß ist. Der folgende Beitrag soll zeigen, wie systematisches Risikomanagement speziell in Krankenanstalten einen wesentlichen Beitrag zur Compliance leistet.
Von Mag. Markus Schlamadinger , Mag. Dr. Oliver Neuper
31. Mai 2012 / Erschienen in Compliance Praxis 2/2012, S. 41
Rätsel um vertauschte Nieren“ – Nach dem Bekanntwerden der falschen Nierenentnahme kann nur vermutet werden, wie der Ärztefehler geschah. Die Klinik lehnt jede Stellungnahme ab“.[1] „Infektionsherd Krankenhaus – Verunreinigte Infusionen führen [...] zum Tod von drei Säuglingen“.[2] „Es muss ein Systemfehler gewesen sein“, sagte der Ärztliche Direktor. „Kein System ist sicher“. Was passiert sei, sei tragisch: „Es ist eine schlimme Angelegenheit, wie ich sie selbst noch nicht erlebt habe“.[3] „...

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