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Frankreich: Neues Antikorruptions-Gesetz fordert rasches Handeln

Nach anhaltender Kritik an Frankreichs „laissez-faire“-Umgang mit Intransparenz und Korruption, zuletzt seitens der OECD, wurden neue gesetzliche Antikorruptionsregeln in Frankreich beschlossen, die im Juni 2017 in Kraft treten werden. Das neue Gesetz wird üblicherweise nach dem französischen Finanzminister Michel Sapin auch als „Sapin II“ bezeichnet und erinnert in vielen Elementen sehr stark an seit längerem bestehende US- und UK-Regeln.
Von Dr. Armin Toifl
01. März 2017 / Erschienen in Compliance Praxis 1/2017, S. 40
Zusammenfassung: Was ist in Unternehmen/Niederlassungen in Frankreich zu tun? Gemäß dem neuen Gesetz („Loi relatif à la transparence, à la lutte contre la corruption et à la modernisation de la vie économique“) müssen Unternehmen ein Antikorruptions-Compliance-Programm mit einem lokal in Kraft gesetzten Verhaltenskodex (code de conduite) als Teil der unternehmensinternen Regeln implementieren. In Artikel 17 sind weitere zu treffende Maßnamen genannt. So muss ab 50 Mitarbeitern ein internes Hi...

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