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Aktuelle Compliance-Nachrichten aus der Presse.
Von Redaktion
08. Januar 2021

Whistleblowing

Ein Hinweisgeber informierte die FMA, dass ein Wiener Unternehmen in die Malversationen rund um Wirecard involviert sein soll. Spuren sollen auch zu Jan Marsalek führen. (Der Standard)

Corporate Governance

Unangemessen hoch nennt die AK die Gehälter von Spitzenmanagern, so Die Presse. Bonuszahlungen an Vorstände sollten zu mindestens einem Drittel an Ziele geknüpft werden.

Vergaberecht

Aufträge im Wert von bis zu 100.000 Euro darf die öffentliche Hand weiterhin ohne Ausschreibung vergeben. Eine entsprechende Verordnung wurde laut Der Standard verlängert. Experten begrüßen das.

Kartellrecht 

Mit Hilfe einer neuartigen Sammelklage fordert ein US-Investor fordert 62 Millionen Euro vom Lkw-Kartell. Dies berichtet Juve.

Der Baukonzern Hochtief soll im Saarland durch illegale Absprachen Millionenaufträge generiert haben, wie das Handelsblatt berichtet.

Antikorruption

Der frühere Chef der chinesischen Finanz-Holding Huarong, Lai Xiaomin, ist wegen Korruption und Bigamie zum Tode verurteilt worden. Dies meldet Tagesschau.de.

Die Deutsche Bank legt in den USA mit der Zahlung von insgesamt rund 130 Millionen Dollar (106 Mio. Euro) weitere Rechtsstreitigkeiten zu Korruptionsvorwürfen bei, wie Der Standard berichtet.

Die Europäische Staatsanwaltschaft soll gegen Betrug und Korruption vorgehen. Doch noch mangelt es an Personal; auch das Budget könnte üppiger sein, heißt es in der Wiener Zeitung.

Datenschutz

Seit einigen Wochen müssen Apps in Apples App Stores Auskunft geben, welche Nutzerdaten sie verwenden und wie. Der Spiegel erklärt, wie das funktioniert und warum diese Infos bei vielen Apps noch fehlen.

Eine Zwölfjährige hat Tiktok geklagt, mit dem Vorwurf, mit Nutzerdaten von Kindern unachtsam umzugehen. Unterstützt wird sie dabei von der britischen Kinderschutzbeauftragten Anne Longfield, die der Plattform wiederum vorwirft, britische und EU-Datenschutzregeln zu brechen, wie die BBC berichtet.

Geldwäschebekämpfung

Der US-Senat hat ein Gesetzespaket verabschiedet. Die darin enthaltenen Änderungen zum Anti-Geldwäsche-Gesetz könnten Wirkung über die USA hinaus entfalten. (Tagesschau.de)

Produkthaftung

Boeing muss wegen des Absturzflugzeugs 737-Max mehr als 2,5 Milliarden Dollar Strafe zahlen, meldet Der Standard. Angestellte von Boeing sollen der Luftfahrtaufsicht Informationen vorenthalten haben.

 

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