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Compliance Presseschau, 4.10.2021

Aktuelle Compliance-Nachrichten aus der Presse.
Von Redaktion
04. Oktober 2021

Compliance Management

Vielen Unternehmen fällt es schwer, Compliance-Risiken durch digitale Helfer zu beurteilen, etwa beim Einsatz Künstlicher Intelligenz im Personalmanagement. Ein Vorstoß der EU-Kommission zur Regulierung Künstlicher Intelligenz (KI) könnte mehr Klarheit schaffen, heißt es in der F.A.Z.

Kartellrecht

Wegen illegaler Preisabsprachen muss das österreichische Bauunternehmen Porr mehr als 62 Millionen Euro zahlen. So hoch wurde bislang noch kein österreichisches Unternehmen betraft, berichtet die F.A.Z.

Datenschutz

Die teilstaatliche Österreichische Post AG muss im Zuge des Datenskandals von 2019 eine Strafe von 9,5 Mio. Euro bezahlen. Die Post kündigte an, Rechtsmittel gegen diese Verfügung der Datenschutzbehörde ergreifen zu wollen. (Die Presse)

Der Energiekonzern Vattenfall muss 900.000 Euro Strafe wegen DSGVO-Verstößen zahlen. Vattenfall hat monatelang potenzielle Kunden ohne hinreichende Aufklärung danach bewertet, ob sie ihren Strom- oder Gasvertrag oft wechseln, meldet Heise.de.

Whistleblowing

Eine Ex-Mitarbeiterin hat Facebook mit Enthüllungen über die Auswirkungen des Foto-Dienstes Instagram auf junge Nutzer in die schwerste Krise seit dem Skandal um Cambridge Analytica gestürzt. Nun gab sich die 37-jährige Frances Haugen laut Handelsblatt als Whistleblowerin zu erkennen.

Antikorruption

Ein weiterer mächtiger chinesischer Politiker ist ins Visier von Xi Jinpings Antikorruptionskampagne geraten. Dieses Mal trifft es den früheren Justizminister Fu Zhenghua, so Der Spiegel.

Steuerrecht

Die „Pandora Papers“ enthüllen auch fragwürdige Offshore-Geschäfte von 35 ehemaligen und aktuellen Staats- und Regierungschefs. Einer von ihnen ist Tschechiens Premier Babis, der in Frankreich ein Grundstück erwarb. (Tagesschau.de)

Bei der Schaffung eines EU-weiten Vermögensregisters gehe es nicht um den „gläsernen Menschen“, sondern darum, dass alle einen angemessenen Beitrag zur Finanzierung der öffentlichen Budgets abliefern. Dies meint der WU-Professor Wilfried Altzinger in der „Presse“.

Geldwäschebekämpfung

Die zuletzt stark gewachsene Onlinebank N26 hat eine Strafe von 4,25 Millionen Euro an die deutsche Finanzaufsicht bezahlt. Hintergrund seien Vorwürfe wegen mangelnder Geldwäsche-Bekämpfung, so Tagesschau.de.

Hochrangige Mitglieder der rechten Partei Fratelli d'Italia sollen Schwarzgelder im Wahlkampf gewaschen haben, heißt es im Kurier. 

Fraud

Die Causa Commerzialbank Mattersburg ist reich an erstaunlichen Facetten, weiß Der Standard. So legte ein Kunde Rechnungen an erfundene Auftraggeber an inexistenten Adressen oder am Friedhof.

Corporate Governance

Nach Streit um die Führung des Tiroler Familienunternehmens Swarovski sollen 2022 erstmals familienfremde Manager den Kristallkonzern leiten. (Der Standard)

Arbeitsrecht

Die Impfpflicht für das Flugpersonal der Swiss, die zur Kündigung führen kann, wenn man sich ihr widersetzt, halten Juristen die Praxis für heikel, aber vertretbar. Es gibt indes Airlines, die trotz komplexerer Planung auf eine Impfpflicht verzichten, berichtet die Neue Zürcher Zeitung.

 

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