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Compliance Presseschau, 13.12.2021

Aktuelle Compliance-Nachrichten aus der Presse.
Von Redaktion
13. Dezember 2021

Compliance Management

Auch wenn der deutsche Gesetzgeber das Verbandssanktionengesetz nicht weiterverfolgt, wirkt die Initiative wie ein Impuls für Organisationen. Diese haben infolgedessen ihre Compliance-Management-Systeme überprüft und verbessert, zeigt eine Studie und ermittelt weitere Trends. (Springer Professional)

Die Credit Suisse will per Richtlinie den Zugang zu den Handys ihrer Mitarbeiter sicherstellen. Laut der darüber berichtenden Financial Times spiegelt sich in der Maßnahme die Besorgnis der Branche über potenzielle Compliance-Probleme wider. (Die Presse)

Laut Süddeutscher Zeitung wirft das US-Justizministerium der Deutschen Bank offenbar vor, Hinweise auf Fehlverhalten verschwiegen zu haben. Die Vorwürfe könnten demnach auch für Konzernchef Christian Sewing unangenehm werden.

Managerhaftung

Der Berufungsprozess im Cum-Ex-Skandal vor dem Zürcher Obergericht gegen zwei Ex-Angestellte der Privatbank Sarasin und einen deutschen Anwalt ist am Mittwoch abgebrochen worden – wegen mutmaßlicher Befangenheit des Staatsanwalts zugunsten der Banken. Das Schweizer Fernsehen befragte aus diesem Anlass die Compliance-Expertin Monika Roth zum Zustand des Finanzplatzes.

Najib Razak verantwortete als Regierungschef den Staatsfonds 1MDB, bei dem Milliardensummen abhandenkamen. Ein Gericht bestätigte jetzt die Haftstrafe für ihn, so das Handelsblatt.

Die Anzeigen gegen die Linzer Gesellschaften Imperial und Cordial, die beide ein Insolvenzverfahren beendet haben, und ihre Wirtschaftsprüfer wegen des Verdachts der Untreue sind vom Tisch. (Die Presse)

Datenschutz

Der Ausschuss für den Binnenmarkt und Verbraucherschutz des EU-Parlaments (IMCO) fordert in einer am Donnerstag einstimmig angenommenen Resolution mehr Datenschutz und IT-Sicherheit bei Spielzeug, das mit dem Internet verbunden werden kann. Dies meldet Heise Online.

Antikorruption

Anlässlich des Welt-Anti-Korruptions-Tages am Donnerstag letzter Woche hat eine breite Allianz aus 13 Organisationen einen öffentlichen Appell an die neue Regierung gerichtet, wie u.a. die Tiroler Tageszeitung meldet.

US-Präsident Biden hat Korruptionsbekämpfung zum Ziel erklärt. Beginnen will er im eigenen Land. Experten fordern dies schon lange – nirgendwo sei es einfacher Geld zu waschen als in den USA. (Tagesschau)

Kartellrecht

Die neue Regierung in Deutschland wolle auch im Kartellrecht Akzente setzen, heißt es auf Legal Tribune Online und beleuchtet die wichtigsten Vorhaben.

Geldwäschebekämpfung

Ein neuer Bericht von Europol skizziert, warum das Problem der Geldwäsche viel größer ist als gedacht – und welche Rolle das organisierte Verbrechen spielt. (Süddeutsche Zeitung)


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