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Vorsicht: Angebliche FMA-Mitarbeiter fordern per Telefon Geld

Die FMA warnt vor Betrügern, die sich telefonisch als FMA-Mitarbeiter ausgeben und als Schutz vor angeblich drohenden Kontosperren Geldüberweisungen fordern.
Von Redaktion
20. Februar 2018

Aktuell treten Betrüger auf dem österreichischen Markt auf, die unerbeten Personen anrufen, sich als Mitarbeiter der Österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) ausgeben und angeblich zum Schutz dieser Person die Bekanntgabe von Kontodaten fordern.

„Schutzprogramm“ als Begründung

Sie begründen das entweder damit, dass eine Kontosperre drohe, die man nur durch Beitritt zu einem „Schutzprogramm“ oder einer „Geschädigtengemeinschaft“ abwenden könne. Zum Teil werden dafür auch Zahlungen gefordert.

Eine andere Begründung ist auch, dass man irrtümlich im Internet eine hohe Zahlungsverpflichtung eingegangen sei, und die FMA das Konto bis zum Erwirken einer Kulanzlösung zu deren Schutz sperren müsse. Zum Teil wird dazu missbräuchlich die Telefonnummer der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) – die dann auf dem Display aufscheint (+43 (0)1 40 420) – verwendet.

Die FMA stellt in einer Aussendung fest, dass sie niemals niemals Kontodaten telefonisch oder per E-Mail von Privatpersonen anfordert und behördliche Maßnahmen grundsätzlich nicht per Telefon trifft.

Betrugsversuche melden!

Bei allen derartigen Vorgangsweisen handelt es sich um Betrugsversuche. Die FMA ersucht alle Personen, die mit derartigen Anrufen konfrontiert werden, sie umgehend zu informieren (Tel.Nr. +43 (0)1 24959 – 5555 oder via Email: fma@fma.gv.at), auf keinen Fall irgendwelche Zahlungen zu leisten und keinesfalls die Kontodaten bekanntzugeben.

(Quelle: FMA)

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