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Compliance Presseschau, 19.7.2021

Aktuelle Compliance-Nachrichten aus der Presse.
Von Redaktion
19. Juli 2021

Compliance Officer

Floriana Scarlato tritt nach erst vier Monaten als Compliance-Chefin der Credit Suisse Schweiz zurück und verlässt die Bank. Dies meldet cash

Kartellrecht

Wegen der Teilnahme an einem großen Baukartell hat die BWB eine Geldbuße von 45,37 Millionen Euro gegen den Strabag-Baukonzern beantragt. Wegen der Einrichtung eines Compliance-Monitorings und umfassender Kooperation mit der Behörde wurde der Bußgeldantrag reduziert, berichtet Der Standard

Frankreichs Wettbewerbshüter haben im Streit um das Urheberrecht eine Strafe von 500 Millionen Euro gegen Google verhängt. Der Internetkonzern habe nicht redlich mit Verlegern in Frankreich verhandelt. (Die Zeit)

Geldwäschebekämpfung

Die Europäische Kommission veranschlagt die Gesamtausgaben der geplanten Anti-Geldwäsche-Behörde, der Anti Money Laundering Authority (Amla), auf insgesamt 45,6 Mio. Euro. Davon sollen jährlich etwa 34 Mio. Euro aus Gebühren von den nach dem Geldwäschegesetz Verpflichteten getragen werden. (Finanz Business)

Im Konkurs der Anglo Austrian Bank – ehemals Meinl Bank – bestreitet der Masseverwalter zahlreiche Forderungen von Gläubigern, da Geldwäscheverdacht besteht. Darüber berichtet Der Standard

Fraud

Schwerer Betrug, Geldwäsche, dubiose Geschenke – genau vor einem Jahr flog der Commerzialbank-Skandal auf. Laut der Kronen Zeitung wächst der Unmut bei den Geschädigten, dass bisher noch keine Anklage erhoben worden sei. 

Umweltrecht

Österreichs Industrie fühlt sich einem Bericht des „Standard“ zufolge durch den Green Deal der EU bedroht. Kommende Klimazölle könnten die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.

Cybercrime

Im Kampf gegen Cyberangriffe hat die US-Regierung zehn Millionen Dollar Belohnung für Informationen über im Ausland ansässige Hacker ausgesetzt, so die F.A.Z.

Steuerrecht

130 Staaten haben sich gerade auf eine weltweite Mindesttaxierung für Konzerne geeinigt. 15 Prozent Steuern sollen sie ab 2023 zahlen. Digitalgiganten wie Amazon sind aber davon wohl nicht betroffen, so Der Spiegel.

Produkthaftung

Weil Daimler ein Thermofenster in Dieselmotoren verbaut hatte, wollte ein Kläger Schadenersatz. Der Bundesgerichtshof wies die Forderung ab. Das Urteil betrifft Tausende, so Die Zeit.


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