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Compliance Presseschau, 12.4.2021

Aktuelle Compliance-Nachrichten aus der Presse.
Von Redaktion
12. April 2021

Compliance Management

Das Bundesfinanzministerium in Deutschland will erstmals ein umfassendes Compliance-System einrichten, um zu verhindern, dass Mitarbeiter Insiderinformationen für private Börsengeschäfte nutzen. (Der Spiegel)

Letzte Woche hat zum ersten Mal die neue Compliance-Kommission der CSU getagt, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Unter der Leitung des früheren Justizministers Winfried Bausback soll die Kommission den Verhaltenskodex der Partei erweitern und verschärfen.

Kartellrecht

Chinas Wettbewerbshüter haben gegen die weltgrößten Online-Handelsplattform Alibaba eine Strafe in Höhe von 18 Milliarden Yuan (2,3 Mrd Euro) verhängt. Investoren reagieren laut Handelsblatt dennoch erleichtert auf das Ende der Unsicherheit. 

Fraud

In Leoben hat der Prozess um einen mutmaßlichen Millionenbetrug beim Bau des Semmering-Basistunnels begonnen. Die sechs Angeklagten sollen Baumaterial und Diesel im Wert von rund 1,8 Mio. Euro abgezweigt haben, so ORF.at.

Code of Conduct

Die Werbebranche verschärft ihre Regeln für Lebensmittelwerbung, die sich an Kinder richtet. Das teilte der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) der F.A.Z. vorab mit.

Corporate Governance

Im besten Fall kann ÖBAG-Vorstand Thomas Schmid auf 610.000 Euro Jahresgage kommen. Kritiker halten das bei einem Verwaltungsjob für ungerechtfertigt, so Der Standard. Der Aufsichtsrat hält dagegen.

Der letzte Wirecard-Aufsichtsratschef Thomas Eichelmann berichtet im Gespräch mit dem Handelsblatt über sein Verhältnis zu CEO Markus Braun, die Verantwortung von EY – und wann ihm zum ersten Mal klar wurde, Betrügern gegenüberzusitzen.

Managerhaftung

Die Staatsanwaltschaft Ried hat Ermittlungen gegen die frühere Geschäftsführung der Ried Energie wegen des Verdachts des Betrugs, der Untreue und Datenbeschädigung eingeleitet, bestätigte Sprecher Alois Ebner am Donnerstag einen Bericht der "OÖN". (Der Standard)

Bankenrecht

Wer zu viel Geld am Konto hat, muss in Deutschland Strafzinsen zahlen. In Österreich haben es Banken dabei nicht so einfach, weiß der Kurier.

Geldwäsche

In Portugal muss Ex-Regierungschef José Sócrates wegen Geldwäsche vor Gericht. Dies meldet der Deutschlandfunk.


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